Wie gefährlich ist das Leben in Australien denn nun wirklich?
.. dieser Frage muss ich mich des öfteren stellen. Und jedes Mal versuche ich, mir all meine “nervenaufreibenden und gefährlichen Abenteuern” ins Gedächtnis zurückzurufen, nur um dann festzustellen, dass das Leben in Sydney verglichen mit einer rasanten Fahrt auf der A7 ein harmloses, beinahe langweiliges “Adventure” ist.
Wer nicht grad auf sein “Vorfahrtsrecht” als Fussgänger in der Innercity pocht oder wider allen Menschenverstandes den “Backpacker Exit” als Einstieg in den Ozean nutzt, der sollte zumindestens in Sydney genauso gefahrlos wie in Europa leben können.
‘Und wie ist es nun mit gefährlichen und giftigen Tieren?’, fragt Ihr Euch.
Überall und ständig!!! Hackwütige Emus, todbringende Spinnen und zähnefletschende Wombats.
Natürlich läßt sich wie immer alles relativieren. Man muss nur den zweiten Teil der Geschichte gehört haben: Hackwütig war “mein” Emu nur in der Hinsicht, dass Hacken seine Eigenart ist, um den Zoobesucher das Futter aus der Hand zu reißen. Wie sollte ein Emu sonst auch fressen?
Was die Spinnen angeht, so ist die letzte Huntsman, die mir einen Besuch abgestattet hat, dummerweise direkt neben meinem Schreibtisch die Wand hochgejagt. Natürlich erschreckt man sich “zu Tode”, wenn unerwartet ein nicht mindergroßer Schatten an der Wand vorbeihuscht.
Und auch die Wombats waren nicht so gefährlich, wie es sich zunächst anhört. Ihre Zähne haben sie lediglich beim Grasen genutzt. Von ihren menschlichen Zuschauern haben sie nicht mal Notiz genommen.
Ihr seid noch nicht überzeugt und fragt Euch, warum man immer soviel “Schlimmes” aus Australien hört?! Dann denkt mal an die Presse, sie lebt natürlich nicht von den spielenden Kindern im Park, sondern von den furchtbaren Geschichten, die die Neugier und das Mitleid der Leser erwecken. Zum anderen fordern manche ihr Glück nahezu heraus und manchmal hat dieses Wagnis ein nicht ganz so “glückliches” Ende. Natürlich kann das Leben in Australien kurz sein, wenn man versucht, mit jedem Hai zu kuscheln oder Krokodile zum Baden einlädt. Schlimm für die Betroffenen, aber wir können nur aus ihren Fehlern lernen!
Aus Australien
Abgelegt unter: Typisch Australisch! Tags: Fakten & Zahlen
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Kommentare zu "Wie gefährlich ist das Leben in Australien denn nun wirklich?"
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Anne,
Geschrieben am: 22. Oktober 2008 um 21:23eins hast Du vergessen.
Man sollte sich als Tourist überlegen, mit wem und wo man tauchen geht-grins-.
http://www.win-zeit.de/kuriositaeten/beidenhaienvergessen.php
Oh ja stimmt, den Artikel müsst ihr unbedingt lesen!!!
Geschrieben am: 23. Oktober 2008 um 07:17guter artikel :) glaube aber, du hast paar australische tierchen vergessen -g- die aga kröten sollen doch auch gefährlich sein (ironie)
;)
Geschrieben am: 13. August 2009 um 19:54Glücklicherweise noch nie getroffen :D
Gut, dass dir der Artikel gefällt. Hab nämlich grad sticky posts entdeckt und versuche nun meine besten Artikel aus den Tiefen des Archives nach oben zu holen ;-)
Geschrieben am: 13. August 2009 um 19:59ah raffiniert ;)
gibt so ein plugin ähm old post promoter oder so, der macht dies automatisch ;)
hmm ich auch nie, aber gibts ja nur “bei euch” da drüben, soweit mir bekannt (Gott sei Dank).
ansonsten würde mir der Box Jelly Fish noch angst einjagen.. ;)
Geschrieben am: 13. August 2009 um 20:02Auch nie gesehen, nur mit Bluebottles auf Tuchfühlung gegangen. War aber nicht allzu schlimm.
Geschrieben am: 13. August 2009 um 20:04glück gehabt :) naja australien halt.. dort muss man mit mehr tierchen auskommen können als hier, schätze ich und teilw. sind diese dort nun mal gefährlicher. liegt vermutlich auch an der langen autonomen zeit des kontinents.. wettrüsten der evolution und dem klima in den versch. regionen des landes, welches ja riesig ist, was man nie vergessen darf ;)
Geschrieben am: 13. August 2009 um 20:10Ganz ehrlich, hab ich mich noch nie richtig mit beschäftigt, warum hier die Tierchen hier alle so gefährlich sind. Aber wäre mal interessant das genauer zu “erforschen”. Vermutlich – wie du sagst – die autonome Zeit …
Geschrieben am: 13. August 2009 um 20:59denke schon, geht man glaube ich auch davon aus, nachdem sich australien von ähm indien, arabischer halbinsel usw. getrennt hat. gibt bestimmt bücher drüber..
Geschrieben am: 13. August 2009 um 21:39Da ich so ziemlich vor allem Angst habe, würde mich allein die Vorstellung von Spinnen, Rips, Haien und Quallen (nicht zu vergessen: bed bugs) umbringen. Die müssen gar nicht wirklich da sein ;-)
Eine Freundin von mir war vor einiger Zeit ein halbes Jahr in Australien. Sie hat sich als Couchsurfer durchgeschlagen. Ihr ist auch nichts wirklich gefährliches begegnet. Dafür hat sie sehr schöne Erfahrungen gemacht.
Tja, wenn ich jetzt nicht auch noch Flugangst hätte… ;-)
Geschrieben am: 14. August 2009 um 09:08Haha, hey Lizzy, neben der HONig-Orgie werde ich wohl jetzt auch noch den Couchsurfer nicht mehr vergessen können ;-) Den solltest du definitiv in deine nächste Japanisch-Stunde mit aufnehmen. Stell dir mal das Bild vor, wenn der Couchsurfer tatsächlich auf den Wellen im Ozean reiten würde.
@ “Die müssen gar nicht wirklich da sein”: Wir können uns die Hand reichen, bei meiner ersten großen Spinne, habe ich noch Tage danach die Wand abgesucht, an der sie vorbeigehuscht ist. Ist aber wirklich nur Gewöhnung. Mittlerweile kann ich sie ganz ungezwungen fotografieren. Allerdings weiß ich nicht, wie ich mich bei bed bugs verhalten würde. In der Hinsicht gibt es noch keinen Gewöhnungsprozess. ;-)
Geschrieben am: 14. August 2009 um 10:29Schreibe einen Kommentar