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	<title>Mein Leben in Australien! &#187; Gesundheitssystem</title>
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		<title>Kostenkontrolle bei Arztbesuchen 1.Teil</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 22:43:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben und Arbeiten in Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitssystem]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Krankheit ist in Australien oft auch mit immensen Kosten verbunden.  Immer weniger Arztkonsultationen sind durch medicare (staatlich) oder private provider gedeckt...<br />&copy; 2008-2010 mein-leben-in-australien.com - All Rights Reserved<br /><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Krankheit ist in Australien oft auch mit immensen Kosten verbunden.  Immer weniger Arztkonsultationen sind durch medicare (staatlich) oder private provider gedeckt.</p>
<p>Im <a href="http://mein-leben-in-australien.com/kranksein-will-bezahlt-sein">vorherigen Artikel</a> habe ich eine weitere Kostenerhöhung im Gesundheitswesen beschrieben. Diese betrifft den für jede Behandlung notwendigen Gang zum GP (Hausarzt) und resultierte in einer weiteren selbstzutragenden Surcharge** von 30AUD bei diversen Medical Centren und Arztpraxen. Will man sich diesen Kosten nicht ungeschlagen hingeben, muss man seine Arztbesuche etwas &#8220;effizienter gestalten&#8221;.</p>
<p><span id="more-1499"></span></p>
<p>Ein wichtiges Instrument hierbei ist das &#8211; von mir so genannte &#8211; &#8220;Jahresrezept&#8221;. Der Arzt vereinigt hierbei mehrere Rezepte eines Medikamentes auf einen einzigen. Sprich es werden Wiederholungsmengen auf dem Rezept ausgegeben.</p>
<p>Mit diesem &#8220;Jahresrezept&#8221; geht man in die Pharmacy (Apotheke) und erhält jeweils nur eine Einheit seines Medikamentes. Die restlichen verbleiben auf dem Rezept und dürfen nach einer bestimmten, auf dem Rezept vorgegebenen Zeit (also kontrolliert durch die Pharmacy) abgeholt werden.</p>
<p>Durch dieses System muss man nur einmal zum Arzt, spart also weitere Arztkosten, kann aber durch das Jahr weg seine erforderlichen Medikamente in der Pharmacy erwerben.</p>
<p><span style="color: #888888;">_______________________</span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"> </span></p>
<p><span style="color: #808080;">** wird nicht durchgängig durch alle GP&#8217;s erhoben, aber immer mehr und mehr GP&#8217;s (besonders diejenigen die in Medical Centren tätig sind) erheben sie</span></p>
<br />&copy; 2008-2010 mein-leben-in-australien.com - All Rights Reserved<br /><br />]]></content:encoded>
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		<title>Australisches Gesundheitswesen: Kranksein will bezahlt sein</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 22:11:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben und Arbeiten in Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitssystem]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch in Australien benötigt man eine Überweisung, wenn man einen Spezialisten aufsuchen will. Diese bekommt man beim GP (Hausarzt) und sie nennt sich "referral"...<br />&copy; 2008-2010 mein-leben-in-australien.com - All Rights Reserved<br /><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in Australien benötigt man eine Überweisung, wenn man einen Spezialisten aufsuchen will. Diese bekommt man beim GP (Hausarzt) und sie nennt sich &#8220;referral&#8221;.</p>
<p>Bisher war es nun so, dass viele GP&#8217;s nur die durch den Staat gedeckten Kosten für die Konsultation abgerechnet haben. Das heißt, der Besuch bei diesen Hausärzten war für die Patienten komplett kostenfrei. Seit diesem Jahr verlangen jedoch immer mehr GPs eine zusätzliche Surcharge von 30AUD, um ihre Kosten zu decken. Diese 30AUD pro Konsultation werden von medicare nicht erstattet.  Lediglich, diejenigen, die Unterstützung von centrelink bekommen (Rentner, Arbeitslose, Geringverdiener, u.U. Familien) , sind davon befreit.<br />
<span id="more-1490"></span> Begründet wird diese &#8220;Preiserhöhung&#8221; mit den minimalen &#8220;Erstattungen&#8221;, die das Goverment bisher an die GPs gezahlt hat. Derzeit liegen sie bei 33.55AUD pro Konsultation und erhöhen sich jährlich um ca. 0.50 cent. Will der Arzt seine Kosten decken,  und dies betrifft besonders die Medical Centre in den teuren Geschäftslagen der Metropolen,  muss er immer mehr Patienten in immer kürzerer Zeit bedienen.  Dies, so argumentieren die GPs, geht natürlich auf Kosten der Patienten. Deshalb wurde die zusätzliche Surcharge bereits von vielen Medical Centre&#8217;n eingeführt. Allerdings ist das Goverment &#8211; wie gesagt &#8211; nicht bereit diese zu übernehmen.<br />
Was bleibt dem Patient jetzt übrig:</p>
<ul>
<li>GP wechseln (es gibt immer noch einige GP&#8217;s, die keine weitere Surcharge erheben)</li>
<li>Kostenkontrolle, durch &#8220;Sammlung seiner Anliegen&#8221; (sprich lieber einmal für 2 Überweisungen/Verschreibungen/Leiden zum Arzt, als 2 mal für eine Überweisung/Verschreibung/Leiden)</li>
<li>oder noch tiefer in die Tasche greifen</li>
</ul>
<p>Ein Lichtblick gibt es jedoch. Die ohnehin kurzen Wartezeiten verringern sich durch die Einführung der Surcharge nochmals drastisch ;-)  Davon konnte ich mich bereits in 2 Medical Centre&#8217;n überzeugen. Kein Wunder, wer will schon immer 30AUD pro Konsultation bezahlen und darauf hoffen, dass am Ende des Jahres genügend medizinische Zusatzkosten zusammenkommen, um diese wenigstens anteilsweise bei der Steuer zu deklarieren.</p>
<p><strong><span style="color: #333333;"><span style="text-decoration: underline;">Anmerkung zur Zahlungsweise:</span></span></strong></p>
<p>Durch die Kostenerhöhung entfällt natürlich auch das Bulkbilling (Sammelabrechnung direkt durch den Arzt). D.h. der Patient zahlt nun die 30AUD vorort (per Kreditkarte, EFTPOS oder cash) und bekommt nachträglich einen Check über die 33.55AUD zugeschickt, den er dann wiederum seinerseits an den Arzt weiterleiten muss.</p>
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		<title>Bürokratie im australischen Gesundheitswesen oder &#8220;wie man einfache Dinge in ihre Komplexität überführt&#8221;</title>
		<link>http://mein-leben-in-australien.com/australien-und-der-burokratismus</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 23:20:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben und Arbeiten in Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Lustiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hätte nie gedacht, dass es tatsächlich einen Staat geben soll, der bürokratischer gestrickt ist als Deutschland. Doch wenn es den gibt, dann liegt er mit Sicherheit in der südlichen Hemisphäre, dort wo sich Indischer und Pazifischer Ozean treffen. Ihr mögt müde lachen, wenn Euch wieder einmal ein Bürokratie-Geschädigter in einem der tausend Australien-Foren berichten will, dass das Papier in ...<br />&copy; 2008-2010 mein-leben-in-australien.com - All Rights Reserved<br /><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hätte nie gedacht, dass es tatsächlich einen Staat geben soll, der bürokratischer gestrickt ist als Deutschland. Doch wenn es den gibt, dann liegt er mit Sicherheit in der südlichen Hemisphäre, dort wo sich Indischer und Pazifischer Ozean treffen.</p>
<p><span id="more-392"></span></p>
<p>Ihr mögt müde lachen, wenn Euch wieder einmal ein Bürokratie-Geschädigter in einem der tausend Australien-Foren berichten will, dass das Papier in Australien noch sehr viel geduldiger sein kann als in Deutschland, &#8230; aber genau das ist der Fall! Wer diese &#8220;Formular-, Zertifikat und Zettelwirtschaft&#8221; nicht mit einem gehörigen Stück Humor und noch mehr Gelassenheit angeht, der ist wahrscheinlich verloren.</p>
<p><strong>Eine lustige Anekdote aus dem Alltag:</strong> &#8220;Das Bestätigungsverfahren bei einer einfachen Blutabnahme&#8221;</p>
<p>Blut wird hier nur durch den Pathologen abgenommen, das heißt man bekommt eine Überweisung und muss damit zu dem Vertragslabor des Arztes. Ich habe bisher die Erfahrung gemacht, dass ich dort nur die medicare card zeigen und die persönlichen Details auf der Überweisung mit meiner Unterschrift bestätigen musste. Mal abgesehen, dass man den Pathologen für eine einfache Blutabnahme aufsuchen muss, ist das Verfahren doch relativ unkompliziert, oder? Das dachte ich auch &#8230;. und siehe da, es gibt Labors, die das toppen können.</p>
<p>Ich hatte angenommen, ich wüßte bereits, wie alles funktioniert und dann sendet mich der Arzt zu einem anderen Labor. Dort wollte man nicht mal meine medicare card sehen, auch eine Unterschrift war nicht verlangt, ein einfaches Kürzel hat es getan. Als ich gefragt hab, wer die Kosten claimen wird, sagte man mir, ich würde die erforderlichen Unterlagen zu geschickt bekommen.</p>
<p>Eine Woche verging, doch statt der von mir erwarteten Rechnung, bestanden die Unterlagen aus einem Schriftstück mit meinen Daten, deren Richtigkeit ich abzeichnen sollte. Das Labor hat also doch direkt mit medicare abgerechnet. Da frage ich mich natürlich, warum man nicht gleich meine Daten vorort an der Rezeption (wie normal üblich) bestätigen konnte. Das hätte nicht nur dieses Schreiben und das Rücksenden erspart, sondern auch die Verwaltung des Labors erheblich entlastet. Denn die schien wirklich etwas überfordert, wurde das Briefpapier doch in aller Hektik auch noch falsch in den Drucker gelegt.</p>
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