Die Sache mit dem Schlitz in der Mauer
Als ich gestern die Post aus dem Briefkasten genommen hab, hab ich mich mit einem Schmunzeln im Gesicht daran erinnern müssen, wie ärgerlich ich in Deutschland war, wenn der Postbote mal wieder meine Post in den Briefkasten gequätscht hat und ich größere Briefe im leicht ledierten Zustand aus der Box befreien durfte.
Nun habe ich nur noch einen Schlitz in der Mauer, und es ist erstaunlich, wie der Postbote täglich auf’s Neue wahre Wunder vollbringt und dicke A4-Umschläge zu einem kleinen Notizzettel zusammenfaltet, damit er sie überhaupt in den kleinen Schlitz meines noch kleineren Briefkasten pressen kann.
Bei derart witzigen Briefkästen spielt es dann auch keine Rolle mehr, ob der Versender der Post ausdrücklich darauf besteht, dass der Postbote seine Origami-Fähigkeiten anderswo trainieren sollte. Bei Alternativen wie “return to sender” oder “garabage can”, sieht wirklich niemand mehr die Wichtigkeit eines knitterfreien Brief-”Outfits”.
Unordentlich würden manche sagen, ich nenne es jedoch unkompliziert. Unkompliziert wie viele Dinge in Australien. Und genau das ist es doch, was wir an diesem Land so lieben!
Aus Australien
Abgelegt unter: Typisch Australisch! Tags: Leben
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Kommentare zu "Die Sache mit dem Schlitz in der Mauer"
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Sag mir, wenn dein Postbote den 8. Kniff schafft. Dann melde ich ihn für’s Guiness-Buch an ;-)
Geschrieben am: 15. Oktober 2008 um 21:31Schreibe einen Kommentar