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	<title>Mein Leben in Australien! &#187; Kurioses aus Australien</title>
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		<title>In Bondi kann man Lustiges erleben: Wer im Wasser spielt, wird nass!</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 03:07:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurioses aus Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Bondi Beach]]></category>
		<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Lustiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer im Wasser spielt, wird nass. Nichts einfacher als das! Und vermutlich hat jeder diese Lebensweisheit bereits als Kind von seinen Eltern mit auf den Weg bekommen, dennoch scheint diese Alltagsregel immer wieder in Vergessenheit zu geraten. Besonders am Strand von Bondi Beach kann sich kaum ein Urlauber an die Worte seiner Eltern erinnern. Beim Anblick des Ozeans sind alle ...<br />&copy; 2008-2010 mein-leben-in-australien.com - All Rights Reserved<br /><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer im Wasser spielt, wird nass. Nichts einfacher als das! Und vermutlich hat jeder diese Lebensweisheit bereits als Kind von seinen Eltern mit auf den Weg bekommen, dennoch scheint diese Alltagsregel immer wieder in Vergessenheit zu geraten.</p>
<p>Besonders am Strand von <a title="Fotos: Bondi Beach auf fotos.mein-leben-in-australien.com" href="http://mein-leben-in-australien.com/australien-fotos/fotos-bondi-beach-leben-am-strand" target="_self">Bondi Beach</a> kann sich kaum ein Urlauber an die Worte seiner Eltern erinnern.</p>
<p>Beim Anblick des Ozeans sind alle Gefahren vergessen und für ein gutes Erinnerungsfoto wird sich all zu gern zu weit in die Brandung gewagt. Doch die Brandung von Bondi Beach ist tückisch. Selbst an absolut ruhigen Tagen, bauen sich immer wieder Wellensets auf, die weit in den Strand hineinspülen und das knöcheltiefe Wasser plötzlich auf Oberschenkelhöhe ansteigen lassen.</p>
<p><span id="more-3968"></span></p>
<p>Wer in diesem Augenblick sein Urlaubsfoto schießen will, wird vermutlich eins machen, was er daheim nicht so gern jedem zeigen möchte.</p>
<p>Doch ich kann all diejenigen trösten, die ein ungewolltes Bad nehmen mußten. Ihr seid definitiv nicht allein. An schönen Sommertagen oder während der warmen Mittagsstunden im Winter trifft es Dutzende, wenn nicht sogar Hunderte von Touristen und bisher hat jeder die Situation mit einem schamvollen Grinsen gemeistert. Viele haben anschließend sogar die Gelegenheit für ein ausgelassenes Bad in voller Kleidung genutzt.  <strong>Und so wurde dann doch für die meisten aus dem kleinen Mißgeschick ein richtiger Urlaubsspaß!</strong></p>
<p><img class="imgCenter" style="margin: 20px auto" title="etwas-zu-mutig" src="http://mein-leben-in-australien.com/wp-content/uploads/etwas-zu-mutig.jpg" alt="" width="550" height="371" /></p>
<br />&copy; 2008-2010 mein-leben-in-australien.com - All Rights Reserved<br /><br />]]></content:encoded>
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		<title>Rego: Wie man aus der Labelentfernung eine Wissenschaft machen kann?</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 22:24:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurioses aus Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Lustiges]]></category>
		<category><![CDATA[Rego]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern war es mal wieder soweit. Das Zulassungsjahr ging seinem Ende entgegen und unser neues Rego-Label (Registration-Label für das Auto) mußte geklebt werden. Dummerweise hieß dies auch, &#8220;the old labels must be removed&#8221;, because &#8220;it is against the law to leave them on&#8221;. Für gewöhnlich ist das Entfernen der alten Plaketten von der Windschutzscheibe gar kein Problem. Normalerweise fallen sie ...<br />&copy; 2008-2010 mein-leben-in-australien.com - All Rights Reserved<br /><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war es mal wieder soweit. Das Zulassungsjahr ging seinem Ende entgegen und unser neues Rego-Label (Registration-Label für das Auto) mußte geklebt werden. Dummerweise hieß dies auch, &#8220;the old labels must be removed&#8221;, because &#8220;it is against the law to leave them on&#8221;.</p>
<p>Für gewöhnlich ist das Entfernen der alten Plaketten von der Windschutzscheibe gar kein Problem. Normalerweise fallen sie einem nach einem Jahr Sonne und Wärme sowieso entgegen. Nur gestern abend hatten wir weder Sonne noch Wärme. Unsere Windschutzscheibe war mehr als kalt und das Label daher sehr mit ihr verbunden. Alles Zehren, Ziehen und Kratzen half nicht. Das Label schien wie angegossen auf der Windschutzscheibe zu haften.</p>
<p><span id="more-3944"></span></p>
<p>Nach 10 Minuten wurden schließlich die ersten Nachbarn auf unser Handtieren aufmerksam. Vermutlich befürchteten sie schon das Schlimmste, als sie uns dort im Dunkeln an der Beifahrerseite des Autos herumfummeln sahen. Aber was sollten wir machen &#8230; , die Parking Permit war bereits ausgewechselt und galt nur in Verbindung mit dem neuen Rego, folglich musste auch dieses noch am selben Abend geklebt werden.</p>
<p>Chemische Hilfsmittel hatten wir leider nicht. Somit blieb uns nur das Erwärmen der Windschutzscheibe übrig. Nacheinander durfte daher jeder einmal die Hand auflegen, &#8230; und zwar auf die Windschutzscheibe über dem Label. Nach weiteren unendlichen Minuten und der zusätzlichen Betätigung der Heizung kündigte sich der ersehnte Erfolg an. Die erste Ecke gab nach!</p>
<p>Unglücklicherweise riß sie auch gleich den gesamten Rückteil des Labels mit ab, so dass der vordere Teil mit den Rego-Daten weiterhin an unserer Windschutzscheibe klebte. Das Erwärmen wurde also fortgesetzt. Weitere Ecken und Kanten gaben nach, nur leider nicht in einem ganzen Stück.</p>
<p>Lange Rede kurzer Sinn, wir haben vermutlich den Rekord für die &#8220;umständlichste und langwierigeste Entfernung eines Rego-Labels&#8221; aufgestellt. Mir stellt sich nur noch die Frage, wo ich unseren Preis abholen kann?! *grins*</p>
<p>Übrigens, das folgende Foto zeigt die unversehrte Rückseite des Labels mit den diversen Stücken der Vorderseite. Wie gesagt, normalerweise kann man dieses Label auch in einem Stück oder doch zumindestens in weitaus kürzerer Zeit entfernen. Aber in zwei Monaten dürfen wir uns ja bereits wieder üben. Dann muss nämlich die Nationalpark-Plakette entfernt werden!</p>
<p><img class="imgCenter" style="margin: 20px auto" title="zerstoertes-label" src="http://mein-leben-in-australien.com/wp-content/uploads/zerstoertes-label.jpg" alt="" width="550" height="370" /></p>
<p>Wer sich jetzt fragt, wie wir bei all den Plaketten und Aufklebern noch die &#8220;Pedestrians watchen&#8221; sollen (etwa: auf die Fußgänger achten), der stellt sich diese Frage nicht zu unrecht, denn unsere Windschutzscheibe zieren derzeit drei große Plaketten der Behörden und drei weitere Aufkleber unserer Werkstatt für Wartung, kostenlose Autowäsche und Ölwechsel. Dazu klebt hinter dem Spiegel auch noch der &#8220;Maut-Scanner&#8221;!  Wie nannte Ingrid diesen &#8220;Stickerwahnsinn&#8221; so schön: <a title="Pickerl Mania - Life ... what else!" href="http://justlife.kreiterweiblein.info/?p=365" target="_blank">&#8220;Pickerl-Mania&#8221;</a>!</p>
<br />&copy; 2008-2010 mein-leben-in-australien.com - All Rights Reserved<br /><br />]]></content:encoded>
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		<title>In Bondi kann man Lustiges erleben: Die Rechtsfahrerin</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 01:31:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurioses aus Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Autofahren]]></category>
		<category><![CDATA[Bondi Beach]]></category>
		<category><![CDATA[Lustiges]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsfahren]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie gesagt, das Wetter gab heut nicht viel zum Wohlfühlen her. Trotzdem war mein täglicher Lauf lustiger als sonst. Tatsächlich mußte ich sogar herzhaft lachen. Auf dem Rückweg vom Strand bin ich nämlich an zwei Passanten vorbeigekommen, die sich grad zu ihrem Auto begegeben haben. Wie der Akzent verriet, war sie eine Amerikanerin und er Australier. Ihr gehörte das Auto ...<br />&copy; 2008-2010 mein-leben-in-australien.com - All Rights Reserved<br /><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Foto des Tages: Ein ungewoehnliches Bild von Sydney" href="http://mein-leben-in-australien.com/das-foto-des-tages-ein-ungewohnliches-bild-von-sydney">Wie gesagt, das Wetter gab heut nicht viel zum Wohlfühlen her</a>. Trotzdem war mein täglicher Lauf lustiger als sonst. Tatsächlich mußte ich sogar herzhaft lachen. Auf dem Rückweg vom Strand bin ich nämlich an zwei Passanten vorbeigekommen, die sich grad zu ihrem Auto begegeben haben. Wie der Akzent verriet, war sie eine Amerikanerin und er Australier. Ihr gehörte das Auto und er sollte den Beifahrer mimen. Sie ging jedoch schnurstracks auf die Beifahrerseite zu, was ihn etwas verdutzt auf dem Gehweg zurückließ. Die Frage brannte förmlich in seinen Augen: &#8220;So, you want me to drive?&#8221; &#8220;Noooh?! &#8230;.&#8221; Damit setzte bei ihr die Denkphase ein und bei mir erschien das erste leichte Grinsen auf dem Gesicht, denn allzu gut kannte ich die Situation. Neugierig wie es weiterging, verlangsamte ich meinem Schritt.</p>
<p>Jetzt schien auch sie ihren Irrtum zu bemerken und sie wechselte zur anderen Seite ihres Fords. Er hingegen stand immer noch irritiert am Straßenrand.</p>
<p><span id="more-3918"></span></p>
<p>Deute ich seine Reaktion richtig, würde ich sagen, dass sie &#8211; die Amerikaner, die das Rechtsfahren gewöhnt ist &#8211; schon seit einiger Zeit in Australien leben müßte. Denn für gewöhnlich haben Australier sehr viel Verständnis für unsere Intuition, die uns anfangs immer zur falschen Seite zieht.</p>
<p>Ich weiß nicht, was sie in seinem Zögern zu lesen schien, doch plötzlich warf sie unbekümmert ein, &#8220;That happens all the time. Even while I am driving.&#8221; Das war der Moment, in dem ich wie angewurzelt stehen blieb, und nicht anders konnte, als mich nach dem Mann umzuschauen.</p>
<p>Seine Augen schienen zu 2/3 die Augenhöhlen verlassen zu haben. Sein Gesicht war jeglicher Farbe beraubt und seine Gedanken schienen förmlich nach dem Zündschlüssel zu schreien. Seine Mimik war derart durch Schock und Anspannung verzerrt, dass ich das Lachen nicht mehr zurückhalten konnte. Schnell habe ich meinen Weg fortgesetzt, um nicht in ihrer Gegenwart laut los zu prusten.</p>
<p>Ob er tatsächlich sein Schicksal herausgefordert hat und in das Auto, der &#8220;Rechtsfahrerin&#8221; eingestiegen ist, weiß ich nicht. Doch auch ich bin schließlich nur noch meinem <span style="text-decoration: underline;">Rechtsdrang</span> gefolgt und habe mich der Sicherheit wegen ganz dicht an den Zäunen des <span style="text-decoration: underline;">rechten</span> Fußgängerwegs entlang geschlängelt. ;-)</p>
<p>Das Lachen kann ich allerdings bis jetzt noch nicht kontrollieren, wann immer ich das geschockte Gesicht in Gedanken vor mir sehe, muss ich einfach herzhaft lachen. Ich habe schon lange keinen Australier derart verstört gesehen.</p>
<br />&copy; 2008-2010 mein-leben-in-australien.com - All Rights Reserved<br /><br />]]></content:encoded>
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		<title>In Bondi Beach kann man Seltsames erleben</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 12:28:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurioses aus Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Bondi Beach]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Bondi Promenade kann man ja die witzigesten Typen treffen, doch während unseres kurzen "Durchlüftens" am heutigen Abend, sind wir fast aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen. Bis auf ein paar späte Jogger war kaum jemand unterwegs. Also genügend Platz, um sich etwas niederzulassen und den Wellen am Strand zu lauschen. Das war zumindestens unser Idee.<br />&copy; 2008-2010 mein-leben-in-australien.com - All Rights Reserved<br /><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Bondi Promenade kann man ja die witzigesten Typen treffen, doch während unseres kurzen &#8220;Durchlüftens&#8221; am heutigen Abend, sind wir fast aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen. Bis auf ein paar späte Jogger war kaum jemand unterwegs. Also genügend Platz, um sich etwas niederzulassen und den Wellen am Strand zu lauschen. Das war zumindestens unser Idee.</p>
<p><span id="more-2468"></span></p>
<p>Andere schienen von dem Komfort einer Bank nicht viel zu halten. Und so kam uns wirklich im Halbdunkel der Promenade eine Dame entgegen, die mit einer Taschenlampe bewaffnet im flotten Schritt einen Roman &#8220;verzerrte&#8221;. Etwas komisch erschien es schon, aber zunächst dachten wir uns nicht viel dabei. Denn wer kennt diese Situation nicht, in der man sich fasziniert von der Handlung derart festgelesen hat, dass man wenigstens noch die nächsten 2 oder 3 Seiten zu Ende lesen muss, bevor man das Buch beiseite legen kann. Sicher etwas seltsam, wenn man dies im Licht einer Taschenlampen während des Spaziergangs in Bondi Beach tut. Aber warum nicht?!</p>
<p>Richtig merkwürdig wurde es allerdings, als uns selbige Dame mit ihrem Buch und der Taschenlampe immer noch so festgelesen auf dem Rückweg wieder im flotten Schritt entgegen kam. Nun wurden auch wir neugierig, nachdem bereits zwei Jogger gestoppt hatten, um ihr mit verwunderten Blicken zu folgen. Und tatsächlich am Ende der Promenade machte die Dame erneut kehrt, um den gleichen Weg in der gleichen konzentriert lesenden Art und Weise zu bestreiten.</p>
<p>Wir haben nicht zu fragen gewagt, wollten wir sie doch nicht in ihrer fesselnden Lektüre stören, doch denken wir, dass dies ihre Art von kombiniertem &#8220;Outdoor-Training&#8221; war. ;-)</p>
<br />&copy; 2008-2010 mein-leben-in-australien.com - All Rights Reserved<br /><br />]]></content:encoded>
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		<title>Die australische Bellatrix Lestrange</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 03:18:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurioses aus Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Lustiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Während ich mir früher oft gewünscht hab, dass Australier ihre Meinung mal laut aussprechen könnten, wird dieser Wunsch nun wohl mehr und mehr zu einem Fluch. <br />&copy; 2008-2010 mein-leben-in-australien.com - All Rights Reserved<br /><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während ich mir früher oft gewünscht hab, dass Australier ihre Meinung mal laut aussprechen könnten, wird dieser Wunsch nun wohl mehr und mehr zu einem Fluch, denn derart &#8220;Literarisches&#8221; hatte ich nicht erwartet *grins*</p>
<p>Gestern war mal wieder Regenwetter und ich hatte meinen etwas &#8220;gewöhnungsbedürftigen&#8221; Kapuzenmantel an. An einer Ampel nun stand ich neben einer Mutter mit ihren zwei Töchtern. Plötzlich drehte sich die kleinere der beiden zu mir, schaute mich mit großen runden Augen an und fragt &#8220;Are you Bellatrix Lestrange?&#8221;</p>
<p><span id="more-2430"></span></p>
<p>Great, ich mag ja zuweilen etwas einschüchternd auf Kinder wirken, aber so was hatte ich dann doch nicht erwartet. Aber gut, besser Bellatrix Lestrange als irgendeine nette Fee aus einem Märchenbuch, die über keinerlei Charaktereigenschaften verfügt. Dachte ich mir zumindestens. Bis sich schließlich auch das zweite Mädchen zu mir umdrehte und ihre Schwester in die Seite knuffte &#8220;Silly, look at her, how beautiful she is.&#8221; Worauf die erste antwortet &#8220;&#8230; but her black hooded jacket &#8230;&#8221;</p>
<p>Yeah, but my black hooded jacket &#8230; , das eher dem Barockstil entsprungen zu sein scheint, als das es mit seiner überdimensionalen Kapuze in die heutige Zeit passt. Daran hatte ich gar nicht gedacht, als ich mich noch über den Vergleich mit Bellatrix Lestrange gefreut habe und das Kompliment eher auf meine düstere Laune als auf meine Kleidung zurückgeführt hätte.</p>
<p>Ich weiß nicht, was lächerlicher erschien, der Vergleich mit Bellatrix oder als beautiful bezeichnet zu werden. Denn gerade gestern, war einer solcher Tage, an denen ich froh gewesen wäre, wenn ich mich den ganzen Tag im Inneren meiner überdimensionalen Kapuze hätte verstecken können.</p>
<p>Kurz bevor die Ampel auf grün umschlug, mischte sich die Mutter schließlich in den kleinen &#8220;Smalltalk&#8221; ein und entschuldigte sich mit einem australisch-typischen Sorry und der kurzen Erklärung, dass ihre Töchter derzeit an einem wahren Harry-Potter-Fieber &#8220;erkrankt&#8221; seien.</p>
<p>Ah, nun habe ich langsam Angst, welche Vergleiche ich mir denn Ende November anhören darf, wenn die neue Episode von Twilight in den Kinoserscheint. Denn auch wenn ich ein ausgesprochenes Bondi-Girl bin, vermeide ich doch gern die pralle Sonne ;-)</p>
<p>(Updated am 16. August 2009)</p>
<p><span id="main" style="visibility: visible;"> </span></p>
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